Die Selbst-Überforderung und 9 Anstupser wie du aus der Schleife wieder rauskommst Teil 1

 

 

Hallo ihr Lieben,

 

viele von uns kennen es nur zu gut sich überfordert zu fühlen. Oft denken wir, dass es die Dinge

im Außen sind, die uns an unsere Grenzen bringen. Doch meistens sind es nicht die Dinge im

Außen, die uns überfordern, wir sind es selbst, die das tun. Glücklicherweise ist das so, denn so

haben wir es auch selbst in der Hand diesen unglücklichen Zustand zu ändern.

 

Der Grund für diese Neigung in uns liegt meistens darin, dass wir nie richtig gelernt haben, dass

wir erst einmal für uns selbst sorgen dürfen, bevor wir uns um unsere Aufgaben oder um die

Bedürfnisse der Anderen kümmern können. Wenn unsere Eltern selbst überfordert waren, setzen

sich diese Muster in unserer frühen Kindheit tief in uns fest und wir agieren sie unser Leben lang

aus ohne sie in Frage zu stellen. Es gibt ganze Familien, die von Generation zu Generation ihre

Überforderungsmuster weitergeben.

 

Wenn wir in solchen Familien aufwachsen wird uns unbewussterweise meist zu früh zu viel

zugemutet, so dass wir unabsichtlich in die Überforderungsschleifen geraten und diese ein Leben

lang wiederholen. 

 

Dein Körper kann dir helfen

Doch wie können wir mit diesen Mustern umgehen? Das wichtigste ist sie erstmal

wahrzunehmen und dabei hilft uns unser Körper.

 

Als mir das letzte Mal alles über den Kopf zu wachsen schien, konnte ich folgendes in meinem

Inneren beobachten:

 

(Wenn du magst lass dich fühlend auf meine Worte ein und schau ob du es so oder so ähnlich 

auch von dir kennst)

 

Normalerweise merke ich immer erst wenn es viel zu spät ist, dass ich mir mal wieder zu viel

aufgebürdet habe. Meine inneren Kinder schreien dann immer schon laut und voller Panik und

bisher wusste ich mir nicht anders zu helfen als völlig verzweifelt die Zähne zusammen zu beißen

und irgendwie durchzuhalten, bis die Aufgabe, der Besuch oder welche Situation in mir

Überforderung auslöste, vorbei war. Das tat mir natürlich überhaupt nicht gut, aber ich kannte

keine andere Möglichkeit, um mit der Überforderung umzugehen. 

 

Ich war hart mir selbst gegenüber und obwohl ich wahnsinnig viel auf die Beine stellte, hatte ich

nie das Gefühl Erfolg zu haben. Ich befand mich in einer Spirale von Überforderung und

getrieben sein und meine alten Muster sorgten dafür, dass die Probleme im Alltag nie aufhörten

und alles was ich tat oder vor hatte sich schwergängig und kompliziert anfühlte. 

 

Doch diesmal war etwas anders. Ich spürte schon früh die ersten Anzeichen, dass es bald

ungemütlich für mich werden könnte. Mein Nacken und meine Schultern verspannten sich und

ich spürte einen dicken Kloß in meinem Hals und einen Druck im Bauch. „Stop!“ dachte ich, „was

ist denn hier los?“. Ich begann die Verspannungen und den Druck wahrzunehmen und dann

verstand ich was es war.

 

Es waren die ersten Vorboten meiner Freundin Überforderung, ich hatte mal wieder zu wenig auf

mich geachtet und mein Verstand und meine Ängste hatten mir eine riesige Liste an Aufgaben

gegeben, die ich unmöglich an einem Samstagnachmittag schaffen konnte, aber die unbedingt

erledigt sein wollten. Stress lass nach, in mir verkrampfte es sich immer mehr..

 

Normalerweise wäre ich auch auf dem Gehorsamstrip geblieben. Aber in mir regte sich eine

sanfte aber ziemlich klare Stimme, die da sagte: „Nein, egal welche Aufgaben anstehen, du bist

wichtiger als diese Aufgaben! Wir können diese Aufgaben erledigen, aber es muss dir gut dabei

gegen. Solange das nicht gewährleistet ist, mache ich nicht mit!“

Sofort spürte ich eine Welle der Erleichterung aber auch ein wahnsinnig schlechtes Gewissen.

Und da in meinem Inneren ein kleiner Machtkampf entstand welche Stimme oder welches Gefühl

denn jetzt gerade Recht hatte, beschloss ich kurz mal auf die PAUSE Taste zu drücken und legte

mich aufs Sofa. 😉

 

Ich habe mich weich in meinen Körper sinken lassen und begann zu fühlen was in meinem

Körper gerade so los war. Ich fühlte die Anspannung meines inneren Antreibers, das Gefühl

nichts gut zu machen, mein schlechtes Gewissen und die Traurigkeit es nie zu schaffen. All das

fühlte ich in meinem Körper und ließ es einfach da sein ohne etwas damit zu machen. Ich atmete

weich und fühlte und atmete weich und fühlte und begann meine Überforderungsgefühle

einfach mal da sein zu lassen und wahrzunehmen.

 

Wenn du Lust hast etwas auszuprobieren, was dich unterstützen könnte, unten habe ich meine

neueste Audioaufnahme verlinkt, mit der ich dich einlade die Gefühle der Überforderung 

wahrzunehmen. 

 

 

Lerne mit dem Gefühl der Überforderung zu sein und die Verspannungen und Verhärtungen, die sich dabei im Körper zeigen liebevoll wahrzunehmen


Ich hoffe die Meditation hat dir gefallen. Lass mich wissen, über eine E-Mail an

bezauberndeaussichten@web.de oder über das Kontaktformular oben rechts, ob sie dich

unterstützen konnte und ob du weitere Fragen zu diesem Thema hast.

 

Im nächsten Blogbeitrag teile ich 9 wundervolle innere Haltungen mit dir, die dir dabei helfen

liebevoll mit deiner Überforderung umzugehen. 😊

 

 

Falls du dir eine persönliche Begleitung im Umgang mit deiner Überforderung wünschst,

melde dich gern zu einer  kostenlosen Schnuppersitzung bei mir. 

 

 

Klicke dafür unten!

 

 

 

Liebste Grüße,

Maria

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    ivonne (Samstag, 21 Oktober 2017 19:00)

    Danke liebe Maria, Du sprichst mir mal wieder aus der Seele. Hatte heute auch eine kleine Kuschelpause mit dem Kater auf der Couch.

  • #2

    Maria (Samstag, 21 Oktober 2017 19:39)

    Hallo liebe Ivonne,
    oh, das freut mich! � Was für eine schöne Vorstellung dich mit Kater entspannt auf der Couch, ich finde das sind immer so die Sahnehäubchen des Tages.. �