Wo gibst du noch Verantwortung für dein Leben ab?

 

Kennst du das auch, immer dieses genervt sein und die Aufregung über den Job, den Partner oder die kleinen Dinge des Alltags? Ich habe das früher ständig gemacht, mich über die Leute, die Umstände, das Wetter oder was mir sonst noch alles einfiel aufzuregen. Meine Aufmerksamkeit war mehr im Negativen und Hinderlichen verhaftet.

 

Dahinter standen tiefe Gefühle der Hilflosigkeit und der Ohnmacht, die ich nicht fühlen wollte und so hatte ich ständig das Gefühl, mein Leben nicht im Griff zu haben. Ich fing an alles kontrollieren zu wollen und erwartete, dass die Dinge so laufen wie ich es gerne wollte. Diesen Gefallen tat mir das Leben natürlich nicht. 😉

Ich hatte in meiner Kindheit auch nicht erfahren, dass ich Dinge beeinflussen konnte, dass ich die Macht hatte Dinge zu meinen Gunsten zu gestalten und so fühlte ich mich permanent als Opfer und den Umständen aufgeliefert und das machte mich wütend.

 

Im Rahmen meiner Heilungsreise habe ich gelernt, die Verantwortung für meine Gefühle zu übernehmen. Wenn ich heute merke, dass mich etwas nervt oder beginnt aufzuregen, horch ich nach Innen und beginne mit meinen Gefühlen, die hinter der Wut liegen, zu atmen und mit ihnen zu sein. Ich spüre in sie hinein und halte sie liebevoll in meinem Körper bis sie mit der Zeit ruhiger werden. Ich bemerke dabei wie langsam auch die Wut immer mehr verpufft und wie statt dessen Mitgefühl und Verständnis für mich aufkommen und ich in Situationen, die mich früher maßlos aufgeregt hätten mit der Zeit etwas ruhiger bleiben kann. Die Energie, die dabei frei wird, weil ich den alten Mustern nicht mehr folge, lasse ich in meine Herzensprojekte strömen und freue mich darüber, wie ich Schrittchen für Schrittchen etwas neues und schönes in meinem Leben aufbauen kann, was mir so viel Freude, Gelassenheit und Sinnerfüllung schenkt, dass ich gar keine Lust mehr habe, Zeit mit Negativität und mich über andere ärgern zu verbringen.

 

Unser Bewusstsein und unsere Aufmerksamkeit lenken unser Leben, wenn wir beginnen unsere Aufmerksamkeit bewusst auf das Förderliche zu legen, wird das immer mehr werden. Wenn wir in Liebe und Heilung zu uns selbst investieren kann das Leben gar nicht anders als uns früher oder später das in unserem Leben zu spiegeln. Alles beginnt mit der Achtsamkeit für uns selbst und unsere Innenwelt.  

Wie Achtsamkeit dein Leben verändern kann

 

Achtsamkeit verbindet dich wieder mit der echten Realität, mit dem Hier&Jetzt deines Lebens und mit deinem inneren Potential, der dir mit deinem Leben mitgegeben wurde. Sie nimmt dich raus aus den Schleifen deiner alten Programme und Muster und gibt dir wieder die Möglichkeit, aus dem Moment heraus zu wählen, wie du dich entscheiden möchtest, was du erfahren möchtest und was du erschaffen möchtest. 

 

Dazu sind keine Wunder nötig, es reicht eine achtsame Lebenshaltung zu üben, in der es um dich gehen darf, in der du dich selbst freundlich und liebevoll behandelst und dabei, so gut es eben geht, dir darüber bewusst bist, warum du die Dinge tust, die vielleicht grade nicht so förderlich für dich sind. Mit der Zeit kannst du immer mehr dein Verhalten anpassen und dich, statt der alten Muster, eher für Dinge entscheiden, die dir gut tun, die dir helfen und die dich gedeihen lassen. 

 

Achtsamkeit entschleunigt deinen Alltag, dein Leben und deine Automatismen, damit du wieder die Chance erhälst, bewusst dein Leben zu gestalten und zu fühlen was du wirklich brauchst, statt von deinen persönlichen Umständen und der unnatürlich schnellen Zeitqualität, die im Moment herrscht, dominiert zu werden.