Es ist echt lustig, wenn ich ganz achtsam und bewusst mit meiner Aufmerksamkeit im Hier&Jetzt bin, dann fühle ich mich verbunden mit allem was ist, eine tiefe Ruhe und Sicherheit stellen sich ein und ich habe das Gefühl, dass alles gut ist, wie es ist. Ja, das ist tatsächlich bedingungslose Liebe, die ich da empfinde und sie ist nicht beschränkt auf irgendwelche Objekte oder Personen, sie ist alles, ewig, immer da, haltend, tragend und einfach wunderschön und ich liebe es mich in ihr zu verlieren.

 

Wehe aber ich komme zurück in mein Denken und damit in die vermeintlich echte Realität, dann reißt meine Verbindung zu dieser tiefen Liebe oft ab und ich verlieren mich und den Herausforderungen des Alltags. Dann spüre ich wieder den Druck, Stress, meine Gedanken machen was sie wollen und ich beginne mich abgehetzt und genervt zu fühlen. Das ist so schade, denn diese Gefühle sind nur das Ergebnis unseres Denkens und der alten unerlösten Gefühle in uns. Sie sind nur die eingefärbten Gläser, der Brille durch die wir gelernt haben die Welt zu sehen, sie sind nicht die echte Realität!

 

 

So langsam begreife ich, dass die Wahl meiner Aufmerksamkeit darüber entscheidet, welche Realität ich wahrnehmen möchte. In dem ich übe so oft wie möglich ins Hier&Jetzt zu kommen, meine Aufmerksamkeit also bewusst auf das Hier&Jetzt richte, übe ich gleichzeitig mich in den Grundzustand des Lebens, nämlich tiefer bedingungsloser Liebe, zu verbinden.Was gibt es Schöneres, um mein eigenes Leben und dadurch vielleicht ein bisschen auch die ganze Welt wieder ins Lot zu bringen?

 

Was wir dringend brauchen ist wieder mehr Lieben in unserem Leben!❤️

11/2020

Wo gibst du noch Verantwortung für dein Leben ab?

 

Kennst du das auch, immer dieses genervt sein und die Aufregung über den Job, den Partner oder die kleinen Dinge des Alltags? Ich habe das früher ständig gemacht, mich über die Leute, die Umstände, das Wetter oder was mir sonst noch alles einfiel aufzuregen. Meine Aufmerksamkeit war mehr im Negativen und Hinderlichen verhaftet.

 

Dahinter standen tiefe Gefühle der Hilflosigkeit und der Ohnmacht, die ich nicht fühlen wollte und so hatte ich ständig das Gefühl, mein Leben nicht im Griff zu haben. Ich fing an alles kontrollieren zu wollen und erwartete, dass die Dinge so laufen wie ich es gerne wollte. Diesen Gefallen tat mir das Leben natürlich nicht. 😉

Ich hatte in meiner Kindheit auch nicht erfahren, dass ich Dinge beeinflussen konnte, dass ich die Macht hatte Dinge zu meinen Gunsten zu gestalten und so fühlte ich mich permanent als Opfer und den Umständen aufgeliefert und das machte mich wütend.

 

Im Rahmen meiner Heilungsreise habe ich gelernt, die Verantwortung für meine Gefühle zu übernehmen. Wenn ich heute merke, dass mich etwas nervt oder beginnt aufzuregen, horch ich nach Innen und beginne mit meinen Gefühlen, die hinter der Wut liegen, zu atmen und mit ihnen zu sein. Ich spüre in sie hinein und halte sie liebevoll in meinem Körper bis sie mit der Zeit ruhiger werden. Ich bemerke dabei wie langsam auch die Wut immer mehr verpufft und wie statt dessen Mitgefühl und Verständnis für mich aufkommen und ich in Situationen, die mich früher maßlos aufgeregt hätten mit der Zeit etwas ruhiger bleiben kann. Die Energie, die dabei frei wird, weil ich den alten Mustern nicht mehr folge, lasse ich in meine Herzensprojekte strömen und freue mich darüber, wie ich Schrittchen für Schrittchen etwas neues und schönes in meinem Leben aufbauen kann, was mir so viel Freude, Gelassenheit und Sinnerfüllung schenkt, dass ich gar keine Lust mehr habe, Zeit mit Negativität und mich über andere ärgern zu verbringen.

 

Unser Bewusstsein und unsere Aufmerksamkeit lenken unser Leben, wenn wir beginnen unsere Aufmerksamkeit bewusst auf das Förderliche zu legen, wird das immer mehr werden. Wenn wir in Liebe und Heilung zu uns selbst investieren kann das Leben gar nicht anders als uns früher oder später das in unserem Leben zu spiegeln. Alles beginnt mit der Achtsamkeit für uns selbst und unsere Innenwelt.  

09/2020

Wie Achtsamkeit dein Leben verändern kann

 

Achtsamkeit verbindet dich wieder mit der echten Realität, mit dem Hier&Jetzt deines Lebens und mit deinem inneren Potential, der dir mit deinem Leben mitgegeben wurde. Sie nimmt dich raus aus den Schleifen deiner alten Programme und Muster und gibt dir wieder die Möglichkeit, aus dem Moment heraus zu wählen, wie du dich entscheiden möchtest, was du erfahren möchtest und was du erschaffen möchtest. 

 

Dazu sind keine Wunder nötig, es reicht eine achtsame Lebenshaltung zu üben, in der es um dich gehen darf, in der du dich selbst freundlich und liebevoll behandelst und dabei, so gut es eben geht, dir darüber bewusst bist, warum du die Dinge tust, die vielleicht grade nicht so förderlich für dich sind. Mit der Zeit kannst du immer mehr dein Verhalten anpassen und dich, statt der alten Muster, eher für Dinge entscheiden, die dir gut tun, die dir helfen und die dich gedeihen lassen. 

 

Achtsamkeit entschleunigt deinen Alltag, dein Leben und deine Automatismen, damit du wieder die Chance erhälst, bewusst dein Leben zu gestalten und zu fühlen was du wirklich brauchst, statt von deinen persönlichen Umständen und der unnatürlich schnellen Zeitqualität, die im Moment herrscht, dominiert zu werden.

07/2020 

Wunder geschehen - jedenfalls fühlt es sich so an 

 

 

Wenn mir jemand vor einigen Jahren gesagt hätte, an welcher Stelle ich innerlich und äußerlich irgendwann stehen würde, hätte ich ihn einfach nur für verrückt erklärt. Mir wäre es nie im Traum eingefallen, dass ich mich eines Tages (wenigstens phasenweise 😉) wirklich selbstbewusst, klar und im Frieden fühlen würde. Zu sehr war ich damals mit meinen inneren Kämpfen identifiziert und zu wenig zuversichtlich waren meine Erwartungen für die Zukunft. Es war nicht so, dass ich nur schlechtes erwartete, es kam mir nur einfach nicht in den Sinn, dass auch ich einmal Glück, Erfüllung, Gelassenheit und Freude erfahren durfte. Die nötigen Programm um all diese schönen Seiten des Lebens auch wirklich zu fühlen, waren in mir einfach nur nicht sonderlich ausgeprägt und so siegten immer die alten unschönen Programme in mir und ich fühlte mich oft allein, einsam und im Stich gelassen. 

 

Ich möchte dir daher Mut machen, in deinem Leben nichts für unmöglich zu halten. Es können Wunder geschehen auch wenn du nicht an solche glaubst. Es reicht wenn du deine Aufmerksamkeit, so oft es geht auf das Hier und Jetzt lenkst und deine alten Muster erkennst, um sie schon ein wenig schwächer werden zu lassen.

 

Wenn du dich mit deiner Aufmerksamkeit achtsam von gegenwärtigen Moment zu gegenwärtigen Moment bewegst, entlarvst du ganz schnell welche alten Konditionierungen, die sich wie eine Brille auf deine jetzige Erfahrung legen, noch in dir aktiv sind. Der nächste Schritt ist dann zu wählen, wie du fühlen möchtest und welche Erfahrung du, statt der alten Muster, machen möchtest. Und das ist die ganze Übung. Machen wir das regelmäßig, stellen wir so im Hier&Jetzt die Weichen für eine völlig neue Zukunft, in der wir die schönste und WUNDERvollste Version unserer selbst leben dürfen.

06/2020