Im Grunde musst du gar nicht lernen, dich selbst zu lieben. Das wird ohnehin nicht leicht werden, weil wir unseren Willen dazu nutzen müssen und meist ist er nicht besonders stark ausgeprägt (jedenfalls ist das bei mir so 😉). 

Es geht eher darum, dich durch alle äußeren Schichten, die dich von deinem Selbst, deiner wahren Natur, deinem Wesenskern trennen, durchzuarbeiten, in dem du sie bewusst kennenlernst und sie annimmst. 

 

Dein bewusstes Annehmen wird sie transformieren, weil du dadurch über dich hinauswächst. Nimm deine Angst wahr und schließe sie in deine Arme, deinen Schmerz, deine Verzweiflung, nimm all das liebevoll an was dich „vermeintlich“ ausmacht. Das alles bist du nicht, du bist die tiefe Liebe dahinter, die so groß ist, dass sie sich selbst nicht extra lieben muss, sondern, sie ist so groß, dass sie einfach sich und alles was ist ganz selbstverständlich aus sich selbst heraus liebt. Wenn du mit dieser Liebe verbunden bist, kannst du nicht anders als gut und liebevoll mit dir selbst und allen Wesen der Schöpfung umzugehen. 

Wie kannst du dich mit dieser Liebe verbinden? Gehe mit deiner Aufmerksamkeit raus aus deinem Denken und tauche in den gegenwärtigen Moment ein. Meditiere mit ihm, sei da, offen, ganz, bewusst, präsent, Atemzug für Atemzug und du wirst Zuversicht, eine leise Freude, die Süße des Lebens in dir aufsteigen spüren. 🤗💕🌷

 

02/2021

 

Für mich die schönste Beschreibung von Achtsamkeit.

 

Wenn wir uns einlassen auf den gegenwärtigen Moment und in ihn verweilen, seine Qualität und Schönheit wahrnehmen und neugierig erforschen, dann entspannt sich etwas in uns. 

 

Eine Liebe kommt hoch, eine Lebensfreude wird spürbar und wir fühlen eine tiefe und ehrliche Verbundenheit zum Leben und zur Essenz der Schöpfung. ❤️

 

02/2021

Sei stolz wer du bist. Du bist wundervoll so wie dich dein Leben gemacht hat und genauso darfst du dich zeigen.
Aber bin ich authentisch auch in meinen schwachen Momenten? 
Traue ich mich gegenüber meinen Mitmenschen auch dann authentisch zu zeigen, wenn ich mich verletzlich fühle? 
Bisher ging das nicht so leicht, denn ich wollte das Bild, von dem ich annahm, dass andere von mir haben, nicht mit meinen vermeintlich Schwächen kaputt machen. 
So langsam begreife ich aber, dass ich nicht wirklich bei mir selbst ankomme und immer ein Stückchen weit weg von mir selbst bleibe, wenn ich mich nicht so zeige wie das Leben mich nun gemacht hat. Das Leben will mich genauso wie ich jetzt bin, echt, mit allen Ecken und Kanten und allen Gefühlen und speziell auch mit den weniger salonfähigen! ❤️
Das witzige ist ja, je verletzlicher wir uns zeigen und die Angst davor abgelehnt zu werden, aushalten, umso selbst-bewusster und näher an uns selbst kommen wir. 
Es fühlt sich an wie nach Hause kommen, so als würden wir uns selbst von innen heraus bis ins letzte Eck ausfüllen, wenn wir nur ehrlich genug zu uns stehen. 🤗 Und das ist eigentlich das was wir uns doch alle wünschen, uns innerlich stark zu fühlen und uns in jedem Moment ohne Angst so zeigen zu können wie wir wirklich sind. ❤️
01/2021

Wir gehen grade durch etwas wilde Zeiten und niemand kann genau vorhersehen wie wir und unsere Gesellschaft sich weiterentwickeln wird. Fakt ist, dass die Probleme auf der Welt eher zunehmen statt kleiner werden und unser Leben sicher noch eine Zeit lang noch viel komplexer werden wird. 

 

Von Natur aus sind wir nicht für solch eine Komplexität und Verwirrtheit gemacht. Wenn wir beobachten wie die Natur funktioniert, wie die Tierwelt funktioniert, dann stellen wir fest, dass diese Welt zwar vom Aufbau her auch sehr vielschichtig ist, aber darin zu leben ganz einfachen Regeln folgt für die kein großes Gehirn und Intellekt notwendig ist. Das meine ich nicht bewertend, sondern möchte auf die liebevolle Lebensintelligenz hinweisen, die allem Leben zugrunde liegt, für es sorgt und zu der wir Menschen als einzige Geschöpfe den Bezug verloren haben. 

 

Jede Amsel, jede Pflanze sorgt stets liebevoll für sich, jede Katze kümmert sich fürsorglich um ihr eigenes Wohl. Warum? Weil sie durch die natürliche Wahrnehmung sich selbst gegenüber gut mit sich selbst verbunden ist. Sie spürt instinktiv was sie braucht und was ihr gut tut. Sie denkt nicht über ihr Leben und was sie braucht um sich wohl zu fühlen nach, sondern sie spürt in sich, nimmt es wahr und dann geht sie los und setzt um was ihr gut tut. So ist und bleibt sie im Fluss mit dem Leben. Im Flow, im jetzigen Moment, in der Liebe.

 

Ich glaube es wird Zeit, dass wir Menschen uns etwas von dieser fürsorglichen Wahrnehmungsfähigkeit abschauen. Gerade jetzt, da viel Angst in den Menschen ist und all das was im Außen sicher schien irgendwie zu bröckeln beginnt. 

 

Die einzige Sicherheit, die es wirklich gibt, ist die in unserem Inneren. Hier erfahren wir, wer wir wirklich sind, was wir wirklich brauchen, was uns weiterhilft im Umgang mit einer Krise. 

 

Keine Frage, das Denken ist ein wunderbares Werkzeug um ins Handeln zu kommen. Um zu erfahren was wir tun dürfen, damit wir uns selbst helfen und heilen können, dürfen wir uns unserem Inneren zuwenden. Das erfordert eine Entscheidung von uns, statt unser Leben und unsere Gefühle den Irrungen und Wirren im Außen zu überlassen, sind wir eingeladen Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Und ich weiß, dass diese Entscheidung zu treffen manchmal nicht einfach ist. 

 

Triff sie trotzdem, aus Liebe zu dir. ❤️

 

Werde still und sanft dir selbst gegenüber, schau in dein Herz was da ist an Wunden, spüre sie, halte sie, sei einfach nur da für dich. Gehe mehr ins Spüren, mehr in die Wahrnehmung deiner Gedanken und Gefühle, beobachte sie bis du irgendwann innerlich ganz ruhig bist. Dann wirst du spüren wo dein Weg lang geht, welche liebevollen Schritte du gehen kannst um das Außen mit all den Ängsten und Sorgen hinter dir zu lassen. Genau hier beginnt dein zweites Leben. 

12/2020

 

 

Es ist echt lustig, wenn ich ganz achtsam und bewusst mit meiner Aufmerksamkeit im Hier&Jetzt bin, dann fühle ich mich verbunden mit allem was ist, eine tiefe Ruhe und Sicherheit stellen sich ein und ich habe das Gefühl, dass alles gut ist, wie es ist. Ja, das ist tatsächlich bedingungslose Liebe, die ich da empfinde und sie ist nicht beschränkt auf irgendwelche Objekte oder Personen, sie ist alles, ewig, immer da, haltend, tragend und einfach wunderschön und ich liebe es mich in ihr zu verlieren.

 

Wehe aber ich komme zurück in mein Denken und damit in die vermeintlich echte Realität, dann reißt meine Verbindung zu dieser tiefen Liebe oft ab und ich verlieren mich und den Herausforderungen des Alltags. Dann spüre ich wieder den Druck, Stress, meine Gedanken machen was sie wollen und ich beginne mich abgehetzt und genervt zu fühlen. Das ist so schade, denn diese Gefühle sind nur das Ergebnis unseres Denkens und der alten unerlösten Gefühle in uns. Sie sind nur die eingefärbten Gläser, der Brille durch die wir gelernt haben die Welt zu sehen, sie sind nicht die echte Realität!

 

 

So langsam begreife ich, dass die Wahl meiner Aufmerksamkeit darüber entscheidet, welche Realität ich wahrnehmen möchte. In dem ich übe so oft wie möglich ins Hier&Jetzt zu kommen, meine Aufmerksamkeit also bewusst auf das Hier&Jetzt richte, übe ich gleichzeitig mich in den Grundzustand des Lebens, nämlich tiefer bedingungsloser Liebe, zu verbinden.Was gibt es Schöneres, um mein eigenes Leben und dadurch vielleicht ein bisschen auch die ganze Welt wieder ins Lot zu bringen?

 

Was wir dringend brauchen ist wieder mehr Lieben in unserem Leben!❤️

11/2020

Wo gibst du noch Verantwortung für dein Leben ab?

 

Kennst du das auch, immer dieses genervt sein und die Aufregung über den Job, den Partner oder die kleinen Dinge des Alltags? Ich habe das früher ständig gemacht, mich über die Leute, die Umstände, das Wetter oder was mir sonst noch alles einfiel aufzuregen. Meine Aufmerksamkeit war mehr im Negativen und Hinderlichen verhaftet.

 

Dahinter standen tiefe Gefühle der Hilflosigkeit und der Ohnmacht, die ich nicht fühlen wollte und so hatte ich ständig das Gefühl, mein Leben nicht im Griff zu haben. Ich fing an alles kontrollieren zu wollen und erwartete, dass die Dinge so laufen wie ich es gerne wollte. Diesen Gefallen tat mir das Leben natürlich nicht. 😉

Ich hatte in meiner Kindheit auch nicht erfahren, dass ich Dinge beeinflussen konnte, dass ich die Macht hatte Dinge zu meinen Gunsten zu gestalten und so fühlte ich mich permanent als Opfer und den Umständen aufgeliefert und das machte mich wütend.

 

Im Rahmen meiner Heilungsreise habe ich gelernt, die Verantwortung für meine Gefühle zu übernehmen. Wenn ich heute merke, dass mich etwas nervt oder beginnt aufzuregen, horch ich nach Innen und beginne mit meinen Gefühlen, die hinter der Wut liegen, zu atmen und mit ihnen zu sein. Ich spüre in sie hinein und halte sie liebevoll in meinem Körper bis sie mit der Zeit ruhiger werden. Ich bemerke dabei wie langsam auch die Wut immer mehr verpufft und wie statt dessen Mitgefühl und Verständnis für mich aufkommen und ich in Situationen, die mich früher maßlos aufgeregt hätten mit der Zeit etwas ruhiger bleiben kann. Die Energie, die dabei frei wird, weil ich den alten Mustern nicht mehr folge, lasse ich in meine Herzensprojekte strömen und freue mich darüber, wie ich Schrittchen für Schrittchen etwas neues und schönes in meinem Leben aufbauen kann, was mir so viel Freude, Gelassenheit und Sinnerfüllung schenkt, dass ich gar keine Lust mehr habe, Zeit mit Negativität und mich über andere ärgern zu verbringen.

 

Unser Bewusstsein und unsere Aufmerksamkeit lenken unser Leben, wenn wir beginnen unsere Aufmerksamkeit bewusst auf das Förderliche zu legen, wird das immer mehr werden. Wenn wir in Liebe und Heilung zu uns selbst investieren kann das Leben gar nicht anders als uns früher oder später das in unserem Leben zu spiegeln. Alles beginnt mit der Achtsamkeit für uns selbst und unsere Innenwelt.  

09/2020

Wie Achtsamkeit dein Leben verändern kann

 

Achtsamkeit verbindet dich wieder mit der echten Realität, mit dem Hier&Jetzt deines Lebens und mit deinem inneren Potential, der dir mit deinem Leben mitgegeben wurde. Sie nimmt dich raus aus den Schleifen deiner alten Programme und Muster und gibt dir wieder die Möglichkeit, aus dem Moment heraus zu wählen, wie du dich entscheiden möchtest, was du erfahren möchtest und was du erschaffen möchtest. 

 

Dazu sind keine Wunder nötig, es reicht eine achtsame Lebenshaltung zu üben, in der es um dich gehen darf, in der du dich selbst freundlich und liebevoll behandelst und dabei, so gut es eben geht, dir darüber bewusst bist, warum du die Dinge tust, die vielleicht grade nicht so förderlich für dich sind. Mit der Zeit kannst du immer mehr dein Verhalten anpassen und dich, statt der alten Muster, eher für Dinge entscheiden, die dir gut tun, die dir helfen und die dich gedeihen lassen. 

 

Achtsamkeit entschleunigt deinen Alltag, dein Leben und deine Automatismen, damit du wieder die Chance erhälst, bewusst dein Leben zu gestalten und zu fühlen was du wirklich brauchst, statt von deinen persönlichen Umständen und der unnatürlich schnellen Zeitqualität, die im Moment herrscht, dominiert zu werden.

07/2020 

Wunder geschehen - jedenfalls fühlt es sich so an 

 

 

Wenn mir jemand vor einigen Jahren gesagt hätte, an welcher Stelle ich innerlich und äußerlich irgendwann stehen würde, hätte ich ihn einfach nur für verrückt erklärt. Mir wäre es nie im Traum eingefallen, dass ich mich eines Tages (wenigstens phasenweise 😉) wirklich selbstbewusst, klar und im Frieden fühlen würde. Zu sehr war ich damals mit meinen inneren Kämpfen identifiziert und zu wenig zuversichtlich waren meine Erwartungen für die Zukunft. Es war nicht so, dass ich nur schlechtes erwartete, es kam mir nur einfach nicht in den Sinn, dass auch ich einmal Glück, Erfüllung, Gelassenheit und Freude erfahren durfte. Die nötigen Programm um all diese schönen Seiten des Lebens auch wirklich zu fühlen, waren in mir einfach nur nicht sonderlich ausgeprägt und so siegten immer die alten unschönen Programme in mir und ich fühlte mich oft allein, einsam und im Stich gelassen. 

 

Ich möchte dir daher Mut machen, in deinem Leben nichts für unmöglich zu halten. Es können Wunder geschehen auch wenn du nicht an solche glaubst. Es reicht wenn du deine Aufmerksamkeit, so oft es geht auf das Hier und Jetzt lenkst und deine alten Muster erkennst, um sie schon ein wenig schwächer werden zu lassen.

 

Wenn du dich mit deiner Aufmerksamkeit achtsam von gegenwärtigen Moment zu gegenwärtigen Moment bewegst, entlarvst du ganz schnell welche alten Konditionierungen, die sich wie eine Brille auf deine jetzige Erfahrung legen, noch in dir aktiv sind. Der nächste Schritt ist dann zu wählen, wie du fühlen möchtest und welche Erfahrung du, statt der alten Muster, machen möchtest. Und das ist die ganze Übung. Machen wir das regelmäßig, stellen wir so im Hier&Jetzt die Weichen für eine völlig neue Zukunft, in der wir die schönste und WUNDERvollste Version unserer selbst leben dürfen.

06/2020